Investmentabenteuer in den Emerging Markets

Eine Vision für Saudi-Arabiens Zukunft

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In jedem Land, das ich besuche, informiere ich mich nach Möglichkeit immer in der örtlichen Presse über das jeweilige Tagesgeschehen. In Saudi-Arabien waren natürlich die Rohölpreise und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft ein wichtiges, wenn nicht das beherrschende Thema in den Nachrichten. Als die Ölpreise nach ihren Höchstständen im Jahr 2014 zu sinken begannen, geriet das finanzielle Fundament Saudi-Arabiens ins Wanken. Der negative Einfluss des anhaltend niedrigen Ölpreises auf die Haushalts- und Handelsbilanz des Landes veranlasste die Ratingagenturen zu einer Herabstufung seiner Bonität.

Im Mai nahm ich an der Euromoney Conference in Riad teil, die unter der Schirmherrschaft des Finanzministeriums stand und vom Wirtschafts- und Planungsministerium und der Kapitalmarktaufsicht unterstützt wurde. Hier diskutierten Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft eine Reihe von Wirtschafts- und Marktreformen, die Milliarden ausländischer Anlegerdollar in das Königreich bringen könnten, und ich hatte die Ehre, im Rahmen der Konferenz ein Podiumsinterview geben zu dürfen, bei dem ich zu Reformen ermutigte und meinem Optimismus hinsichtlich der Zukunft der Kapitalmärkte des Landes Ausdruck verlieh. Der saudische Finanzminister berichtete, dass das Königreich trotz des herausfordernden globalen Umfelds die Strukturreformen weiter vorangetrieben habe und dass die finanzielle Position des Königreichs sehr stabil sei. Dennoch gerieten die Finanzen des Landes aufgrund des Ölpreiskollapses unter Druck und führten zu empfindlichen Budgetkürzungen und Subventionsreformen im Energiesektor. Die Situation sorgte sicherlich für Aufmerksamkeit, und die vorgeschlagene Lösung liegt in vier Ziffern: 2030. Im Frühjahr dieses Jahres verkündete der saudische Vize-Kronprinz Mohammed bin Salman den als „Vision 2030“ bezeichneten Plan, der die Wirtschaft umwandeln und sie innerhalb der nächsten 14 Jahre aus ihrer Abhängigkeit vom Rohöl herausführen soll.

Der Plan beschäftigt sich mit den folgenden drei Themen: „Eine dynamische Gesellschaft“, „Eine florierende Wirtschaft“ und „Eine ambitionierte Nation“, die jeweils eine ehrgeizige Vorgabe für Saudi-Arabiens Weg in die Zukunft darstellen – eine wirtschaftlich stärker diversifizierte Zukunft. Bei der Vorstellung der Vision verkündete der Vize-Kronprinz die Absicht, innerhalb von nur vier Jahren die Abhängigkeit vom Öl zu überwinden, was für Saudi-Arabien einen sehr ambitionierten – und im Fall seines Gelingens – historisch einzigartigen Schritt bedeuten würde. Der Vize-Kronprinz beabsichtigt, die Privatwirtschaft und den Dienstleistungssektor zügig zu entwickeln und auszubauen, sodass Saudi-Arabien bis spätestens 2030 gegebenenfalls auch „ohne Öl leben“ kann. Sowohl die Print- wie auch die sozialen Medien machten in Saudi-Arabien auf frühere Probleme, einschließlich verzögerter oder zum Stillstand gekommener Projekte, aufmerksam. Das neue Programm berücksichtigt diese historischen Probleme und umfasst auch die Errichtung einer Projektverwaltungsbehörde.

Zu den Zielen der Vision 2030 zählen u. a. eine Steigerung des Beitrags der Privatwirtschaft zum Gesamtwirtschaftsaufkommen von 45% auf 60% und eine Senkung der Arbeitslosenquote von derzeit 12% auf 7%. Beides soll innerhalb der nächsten 14 Jahre erreicht werden.

Beobachter hoben auch auf die persönliche Autorität des dreißigjährigen Sohns von König Salman bin Abdulaziz hervor und verwiesen auf wesentliche Entscheidungen, die dieser bereits getroffen hat. Allerdings wird er in diesem fundamentalistisch-konservativen Land mit einigem Widerstand von Teilen des königlichen und klerikalen Establishments zu kämpfen haben. Es gibt Stimmen, die daran zweifeln, dass in diesem, an staatlichen Leistungen von der Wiege bis zur Bahre gewöhnten Land eine Transformation in dem geplanten Umfang tatsächlich möglich ist. Bei einem Staatshaushalt, der zur Hälfte für Gehälter im öffentlichen Sektor reserviert ist, sollte eine zumindest teilweise Verschiebung der Lohnkosten in den Privatsektor den finanziellen Druck mildern können, doch die neu gegründeten unabhängigen Unternehmen könnten sich durchaus für eine Senkung der aufgeblähten Beschäftigtenzahlen entscheiden und damit zu einer Quelle von Unruhen werden. Im benachbarten Kuwait traten beispielsweise die in der Ölindustrie Beschäftigten kürzlich in einen Streik, um gegen Reformen zu protestieren, die ihren Befürchtungen zufolge Lohn- und Anreizsenkungen zur Folge haben könnten, wenngleich es sich nur um sehr maßvolle Reformen handelte. Zwar gab es bei der von mir besuchten Konferenz in Saudi-Arabien zahlreiche Diskussionen über die Vision 2030 und diese Problemkreise, allerdings war ein deutlicher Enthusiasmus spürbar.

 Marktreformen = Breiterer Zugang

Als weltweit aktive Anleger interessieren uns Marktreformen natürlich ganz besonders, und die saudische Börsenaufsicht (die Kapitalmarktaufsicht) hat sich im Rahmen ihrer Bemühungen hinsichtlich der Öffnung des saudischen Kapitalmarktes im Rahmen des Plans zur Diversifizierung der Wirtschaft bereit erklärt, einige Regeln für ausländische Investitionen zu ändern. In der Vergangenheit war es Ausländern nicht gestattet, direkt in den Markt zu investieren. Investitionen waren nur über sog. Saudi-Proxys (P-Notes) möglich. Später wurde die Tür über das QFI-Programm (Qualified Foreign Investor – Qualifizierter ausländischer Anleger) einen Spalt geöffnet. Im Rahmen dieses Programms konnten ausländische Anleger im Land investieren, wenn sie über ein Vermögen von mindestens 1 Mrd. US-Dollar (gegenüber ursprünglich 5 Mrd. US-Dollar) verfügten. Auch die frühere Begrenzung des ausländischen Eigentumsanteils auf 5% der in Umlauf befindlichen Anteile eines Unternehmens wird auf 10% angehoben, was einer breiteren ausländischen Beteiligung zuträglich sein sollte.

Eine der Reformen enthält auch eine Änderung des Abwicklungszyklus von T+0 auf T+2, was bedeutet, dass Transaktionen, die derzeit am gleichen Tag abzuwickeln sind, künftig innerhalb von 2 Tagen abgewickelt werden können. Eine Abwicklung am gleichen Tag ist für ausländische Investoren praktisch unmöglich, da sie über Depotbanken gehen müssen, die die Wertpapiere in ihrem Namen halten. Somit sollte diese Reform eine breitere Beteiligung zur Folge haben. Eine andere Reform beinhaltet u. a. die Eliminierung des Erfordernisses einer Vorfinanzierung der Mittel, die ebenfalls eine Benachteiligung ausländischer Investoren darstellt, da es schlicht unzumutbar ist, einzig in Erwartung möglicher Geschäfte in einem Land ebendort jederzeit entsprechende Geldmittel vorrätig zu halten. Eine weitere geplante Änderung ist die Einführung des gängigen DVP-Systems (Delivery vs. Payment – Lieferung gegen Zahlung). Derzeit findet die Lieferung nicht simultan mit der Zahlung (und umgekehrt) statt, was ein beträchtliches Risiko darstellt, wenn eine der an einem Geschäft beteiligten Parteien ihren Pflichten nicht nachkommt.

Wir sind der Ansicht, dass es sich hier eindeutig um positive Entwicklungen handelt, die mit einer graduellen Marktöffnung im Einklang stehen. Sie legen einen klaren Fahrplan für die angestrebte Aufnahme in den MSCI Emerging Markets Index fest, die sehr wahrscheinlich bei ihrem Eintreten eine Änderung für den Index und das Schwellenmarktuniversum bedeuten wird, bedenkt man die beträchtliche Größe des saudischen Aktienmarktes, der mit seiner Marktkapitalisierung von mehr als 380 Mrd. US-Dollar zu den weltweit größten zählt.[1] Liquidität ist ein wichtiger Faktor, und während die durchschnittliche tägliche Liquidität saudischer Aktien bereits hoch ist, denken wir, dass die Börse für ausländische Anleger noch attraktiver werden könnte, wenn hier weitere Aktien notieren würden.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Ankündigung eines möglichen Verkaufs von Aktien des staatlichen Rohölproduzenten für einige Aufregung sorgte. Schließlich handelt es sich um eine der weltweit größten Ölfirmen, deren Aktien im Rahmen der breit angelegten Wirtschaftsumwandlung gemäß der Vision 2030 auf den Markt kommen sollen. Während Prinz Mohammed verlauten ließ, dass voraussichtlich weniger als 5% des Unternehmens verkauft werden sollen (und dies bereits im Jahr 2017), könnte es sich bei dem Titel, der an mehreren Börsen notieren soll, einschließlich der Börse von Tadawul, um das größte weltweit öffentlich gehandelte Unternehmen handeln. Außerdem könnte dies kurzfristig einen ungewöhnlichen Mittelzufluss zur Folge haben, der das für 2016 prognostizierte Budgetdefizit von Saudi-Arabien in Höhe von 87 Mrd. US-Dollar übersteigt.[2]

Dies erweckte die Hoffnung auf weitere Privatisierungen, da Prinz Mohammed zufolge die Regierung „dabei sei, weitere geeignete Sektoren zu ermitteln“. Hierzu gehören staatlich geführte Krankenhäuser, die in einer Holdinggesellschaft zusammengefasst werden könnten und sodann „auf einen Börsengang (IPO) vorbereitet würden“. Dies sei Teil eines weiter gefassten Planes zur Umwandlung des Gesundheitsministeriums, durch Abspaltung des Betriebsvermögens von Krankenhäusern, von einem Gesundheitsdienstleister in eine Aufsichtsbehörde. Die staatliche Getreidemühle samt Kornspeicher wurde ebenfalls als möglicher Kandidat für einen Börsengang genannt.

Einige saudische Amtsträger zeigten sich in Bezug auf die Privatisierung von Staatsvermögen in einer Ära des billigen Öls eher zurückhaltend, da mit Bewertungen zu rechnen ist, die deutlich unter dem Wert liegen, der erreichbar wäre, wenn für ein Barrel Rohöl mehr als 100 US-Dollar bezahlt werden. Andere fürchten die Spießgesellen des Kapitalismus, wenn staatliche Vorzeigestücke zu Billigpreisen an große Investoren verkauft werden. Prinz Mohammed verwarf derartige Befürchtungen mit dem Argument, dass ein IPO die Verteilung des Vermögens unterstützt und Staatsunternehmen im vergangenen Jahrzehnt mit billigen Bewertungen notierten, wodurch die Saudis sehr günstig Aktien kaufen konnten, die nach einem Börsengang möglicherweise steigen werden. Auf diesem Weg sind die notierten Unternehmen nicht nur den reichsten Bürgern zugänglich, sondern können von einer breiteren Masse erworben werden.

Natürlich gibt es in der saudischen Wirtschaft auch einige Probleme, die durch die Vision alleine nicht bewältigt werden können. So musste sich beispielsweise der Arbeitsminister einschalten, als Personen, die am Ausbau des King Abdulaziz Airport in Dschidda mitarbeiteten, mit Problemen hinsichtlich ihrer Entlohnung konfrontiert waren. Als Protest gegen die Nichtbezahlung ihrer Löhne steckten Arbeiter eine Reihe von Firmenbussen in Brand. Im Bemühen, das Haushaltsdefizit unter Kontrolle zu halten, wurden Ministerien aufgefordert, ihre Ausgaben um mindestens 5% zu senken, und die Unternehmen kämpften einerseits mit Cashflowproblemen, die sich aus Zahlungsverzögerungen an Firmen ergaben, und andererseits mit Arbeiterunruhen – in einem Land, in dem Demonstrationen nicht gestattet sind. Das Gastarbeiterproblem ist ebenfalls ein wichtiges Thema, da es sich Schätzungen zufolge bei 20% bis 30% der Gesamtbevölkerung Saudi-Arabiens um ausländische Arbeitskräfte handelt, wobei Inder und Pakistani die größten ausländischen Volksgruppen bilden. Allerdings sieht die Vision ein „Green Card“-System vor, mit dem man die Schwierigkeiten mit ausländischen Arbeitskräften in den Griff bekommen möchte, was bedeutet, dass die Regierung diese Probleme kennt und zumindest teilweise nach Lösungen sucht.

In einem anderen Artikel las ich über ein anderes Problem: die Unzahl an Prozessen und Klagen zwischen Immobilienbesitzern und ihren Mietern. Die Überschrift lautete: „Neunzig Prozent der Mietverträge sind illegal“, was mich einigermaßen schockierte. Die Regierung plant die Einführung eines elektronischen Systems zur Nachverfolgung aller Immobilienmietverhältnisse, damit Mietschuldner festgestellt und ein einheitlicher Vertrag sowie ein elektronisches Zahlungssystem eingeführt werden können. Dies ist nur ein Teil einer Reforminitiative, die dramatische Änderungen im Bereich des Grundstücksbesitzes zur Folge haben wird, insbesondere in den größeren Städten, wo trotz des bestehenden Wohnraummangels weite Flächen brachliegen. Reiche Geschäftsleute und viele Mitglieder des Königshauses besitzen Land, das sie brachliegen lassen, da eine Nichtbebauung derartiger Flächen nicht unter Strafe steht. Nun gibt es jedoch Pläne zur Einführung einer Grundsteuer, die eine Bebauung brachliegender Flächen fördern soll, was hoffentlich zu einem größeren Wohnraumangebot für die Bevölkerung führen wird.

Es sieht danach aus, dass Saudi-Arabien, ein Land mit einigen interessanten Paradoxen, einem Wandel entgegen schreitet. So bemerkte ich beispielsweise auf der von mir besuchten Konferenz eine Reihe saudischer Frauen, die ihren Kopf nicht bedeckt hatten und in westlichem Stil gekleidet waren. Die größte Überraschung für mich als Westbürger war jedoch, als ich bei einem Besuch des an mein Hotel angeschlossenen Einkaufszentrums ein Geschäft für Damenunterwäsche sah, in dem das Verkaufspersonal ausschließlich aus Männern bestand. Es sieht nach einer schrittweisen Verbesserung der Frauenrechte aus. Im Jahr 2011 kündigte König Abdullah an, dass Frauen bei Kommunalwahlen nicht nur ein Wahlrecht erhalten, sondern bei solchen Wahlen auch kandidieren dürfen, sofern ein männlicher Vormund seine Zustimmung erteilt, und seit dem Jahr 2015 ist das Wahlrecht für Frauen endlich in Kraft.

Vom Flughafen Riad kommend, sah ich einen enorm großen Landstrich mit vielen beeindruckenden Gebäuden, die neue Universität für Frauen, wie man mir sagte. Trotz der Bemühung in Richtung einiger Reformen im Bildungswesen dominieren strikte religiöse Traditionen weiterhin das Leben in Saudi-Arabien, insbesondere im Bildungssystem. Es kann nicht geleugnet werden, dass es Extremismus gibt, doch handelt es sich dabei um ein sehr komplexes Problem, das eines genaueren Studiums und eines tieferen Verständnisses bedarf.

Ich hoffe, bei meinem nächsten Besuch in Saudi-Arabien Gelegenheit zu haben, die Hauptstadt zu verlassen und mehr von den anderen Landesteilen zu sehen. Dies nicht nur, um mehr darüber zu erfahren, wie Menschen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten leben, sondern auch um mehr über die Wirtschaftsbereiche außerhalb des Energiesektors zu erfahren. Mich persönlich interessieren die Bodenschätze, insbesondere Edelsteine. Saudi-Arabien hat Vulkane, die offenbar Peridote ans Tageslicht befördert haben. Dass es sich bei diesem Edelstein um meinen Geburtsstein handelt, erwähne ich hier gerne als Detail am Rande.

Wir sind der Ansicht, dass es in Saudi-Arabien eine ganze Reihe interessanter Chancen für Anleger gibt und dass die expansive Vision des Landes, wenn sie beibehalten wird, durchaus ein vielseitiges Wirtschaftswachstum auslösen könnte – ungeachtet der Ölpreisentwicklung.

[1] Quelle: Performance-Bericht der Saudi Stock Exchange, erstes Quartal 2016.

[2] Quelle: Bloomberg, Stand: Dezember 2015. Es gibt keine Gewissheit, dass Schätzungen oder Prognosen tatsächlich eintreffen.

 

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[1] Quelle: Performance-Bericht der Saudi Stock Exchange, erstes Quartal 2016.

[2] Quelle: Bloomberg, Stand: Dezember 2015. Es gibt keine Gewissheit, dass Schätzungen oder Prognosen tatsächlich eintreffen.

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