Investmentabenteuer in den Emerging Markets

Rückblick auf die Schwellenmärkte im 2. Quartal 2016: Brexit als Chance

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Die Templeton Emerging Markets Group deckt ein großes Anlageuniversum ab – Zehntausende von Unternehmen aus nahezu allen Kontinenten. Grundsätzlich sind wir Bottom-up-Anleger, doch wir behalten immer auch die größeren Zusammenhänge im Blick. In diesem Beitrag erkläre ich, was sich im Schwellenländeruniversum im zweiten Quartal des Jahres abgespielt hat; um das Geschehen in einen breiteren Kontext zu stellen, berichte ich dabei auch über einige Schlüsselereignisse, Meilensteine und ältere Datenpunkte. Insgesamt entwickelten sich die Schwellenmärkte im zweiten Quartal positiv, wobei jedoch die europäischen Länder durch das britische Votum für den Austritt aus der Europäischen Union (EU) belastet wurde, während die lateinamerikanischen und asiatischen Länder besser abschnitten.

Am 23. Juni wurden die Märkte von dem Ausgang des Referendums überrascht, bei dem sich die britische Bevölkerung für einen EU-Austritt entschied. Nach der Abstimmung litten sämtliche Märkte unter der Unsicherheit über die Lage. Die Schwellenländer waren keine Ausnahme, und der MSCI Emerging Markets (EM) Index erlitt hohe Kursverluste.[1] Die meisten Märkte konnten sich jedoch anschließend rasch erholen.

Die längerfristigen Auswirkungen könnten nach unserer Einschätzung sogar positiv sein, wenn sich das Gravitätszentrum der Finanzmärkte von London zu fernöstlichen Märkten wie Shanghai verschiebt. Zudem sind Handel und Investitionen der Schwellenländer breit diversifiziert, und ihr Handelsvolumen mit Großbritannien ist zumeist relativ gering. Manche Schwellenländer sind allerdings enger mit Großbritannien verflochten, sodass die Folgen dort stärker zu spüren sein könnten. Das gilt beispielsweise für einige südostasiatische Länder mit historischen Verbindungen zu Großbritannien. Dies wiederum könnte für andere Schwellenmärkte eine Chance bedeuten. So könnten beispielsweise bestimmte Produktions- und Dienstleistungsaktivitäten in osteuropäischen Ländern angesiedelt werden, da diese Länder zwar zur EU gehören, aber niedrigere Kosten als im übrigen Europa bieten.

Die Brexit-Entscheidung hellt unserer Einschätzung nach die Perspektiven für die Schwellenländer und das Anlagepotenzial, das wir dort langfristig sehen, sogar allgemein auf. Das Votum zeigt der Welt, dass nicht nur die Schwellenmärkte mit politischer Instabilität kämpfen, sondern auch die Industrieländer. Zwar könnte die Volatilität noch eine Weile anhalten, doch meiner Meinung nach werden sich die Märkte bald wieder beruhigen. Zum Teil erklären sich die Kursschwankungen durch das unerwartete Abstimmungsergebnis – die Märkte hatten das Austrittsszenario schlicht unzureichend eingepreist.

Die große offene Frage für die Marktbeobachter aber liegt nun in den Folgewirkungen für die EU. Wenn der Eindruck entsteht, dass auch andere Mitglieder aus der Staatengemeinschaft austreten könnten, wird die Unsicherheit anhalten. Und das wäre schlecht für die Märkte in Europa und den USA. Allerdings sind wir der Meinung, dass sich die Schwellenmärkte von diesen negativen Entwicklungen abkoppeln können und dass sich bestimmte Volkswirtschaften aufgrund ihrer spezifischen Fundamentaldaten erholen werden.

Überblick über das zweite Quartal

Der Aufwärtstrend an den Schwellenmärkten setzte sich im zweiten Quartal 2016 fort; die Schwäche in europäischen Schwellenländern wurde durch eine gute Entwicklung in Lateinamerika ausgeglichen. Der MSCI EM Index beendete das Quartal in US-Dollar mit einem Anstieg von 0,8%.[2] Seine Rendite im ersten Halbjahr betrug 6,6% und lag damit deutlich über der des MSCI World Index (+1,0%).[3] Allgemein lässt sich die Outperformance zurückführen auf die Zurückhaltung mehrerer wichtiger Zentralbanken weltweit nach der britischen Entscheidung, aus der EU auszutreten, sowie auf die Suche nach ertragreichen Anlagemöglichkeiten und auf eine Erholung der Rohstoffpreise.

Unter den Regionen entwickelte sich Lateinamerika am besten; Brasilien und Peru verzeichneten beendeten das Quartal mit zweistelligen Zugewinnen. Die Aktienkurse in Brasilien wurden von einer deutlichen Aufwertung des Real, einem verbesserten Geschäftsklima und allgemein positiven Wirtschaftsdaten getrieben. In Peru profitierte der Markt vom Sieg des wirtschaftsfreundlichen Kandidaten Pedro Pablo Kuczynski bei der Präsidentschaftswahl sowie vom höheren Kupferpreis. Am anderen Ende des Spektrums litten mexikanische Aktien unter einer strafferen Geldpolitik und zunehmenden Risiken für die Wirtschaftsaktivität.

Die asiatischen Märkte gewannen im Quartalsverlauf leicht hinzu, besonders die Philippinen, Indonesien und Indien. Die Philippinen profitierten von der positiven Einschätzung des Marktes bezüglich der vor kurzem angetretenen Regierung von Präsident Rodrigo Duerte und Indonesien von der Verabschiedung eines Steueramnestiegesetzes und der lockereren Geldpolitik. Positiv für indische Aktien waren die Erleichterung ausländischer Direktinvestitionen, die Verabschiedung von Insolvenz- und Finanzgesetzen im Parlament sowie ein günstiges innenpolitisches Umfeld. Chinesische Aktien blieben aufgrund von neuen Sorgen um die Konjunktur des Landes hinter dem Gesamtmarkt zurück. Auch die malaysische Börse erlitt Kursverluste, nachdem bekannt geworden war, dass die Gewichtung des Landes im MSCI EM Index reduziert werden soll.

Europäische Schwellenmärkte waren im zweiten Quartal mit am schwächsten, weil das Brexit-Votum das Vertrauen der Anleger in die Region erschütterte. Eine Ausnahme bildete Russland, wo die Aktienmärkte aufgrund von besser als erwarteten BIP-Daten für das erste Quartal, der Erholung der Ölpreise und der niedrigen Bewertungen das Quartal mit einem Zugewinn beendeten. Auch der südafrikanische Markt legte zu. Dieser profitierte von einer Erholung bei Bergbauaktien im Zuge steigender Rohstoffpreise.

Länder-Updates in Zahlen

Leser, die sich für die konkreten Zahlen interessieren, finden nachfolgend verschiedene länderspezifische Updates, aus denen sich die Entwicklung der wichtigsten Konjunkturindikatoren und -kennzahlen sowie Prognosen ablesen lassen.

China

In China wuchs die Wirtschaft im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr um 6,7% und damit etwas langsamer (nach 6,8% im vierten Quartal 2015). Gegenüber dem Vorjahr fiel der Verbraucherpreisindex im Mai auf 2,0% (April: 2,3%), was hauptsächlich auf eine geringere Inflation bei Lebensmitteln zurückzuführen war. Auch die Produzentenpreise gingen im Mai zurück (-2,8% gegenüber dem Vorjahr), allerdings weniger stark als im März (-3,4% gegenüber dem Vorjahr). Die Industrieproduktion wuchs im Mai um 6,0% gegenüber dem Vorjahr und verharrte somit auf dem gleichen Niveau wie im April, während das Wachstum der Einzelhandelsumsätze gegenüber dem Vormonat von 10,1% (im Jahresvergleich) auf 10,0% (im Jahresvergleich) zurückging. Dagegen verlangsamte sich Wachstum der Anlageinvestitionen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 auf 9,6% gegenüber dem Vorjahr – im Dezember hatte es noch bei 10,5% gegenüber dem Vorjahr gelegen. Die Währungsreserven sanken im Mai um 27,9 Mrd. US-Dollar auf 3,2 Bio. US-Dollar, nachdem sie im März und April im Zuge der Dollaraufwertung gestiegen waren. Bei einem Treffen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel mit Präsident Xi Jinping in China vereinbarten beide Seiten eine Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit. Außerdem unterzeichneten chinesische Unternehmen im Quartalsverlauf Verträge im Wert von 15,0 Mrd. US-Dollar mit deutschen Unternehmen sowie im Wert von 4,1 Mrd. US-Dollar mit amerikanischen Firmen.

Südkorea

In Südkorea ging das revidierte BIP-Wachstum im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr auf 2,8% zurück (nach 3,1% im Schlussquartal 2015). Die Verlangsamung war in erster Linie auf einen geringeren Anstieg der Verbraucherausgaben und Exporte sowie einen Rückgang der Unternehmensinvestitionen zurückzuführen. Allerdings beschleunigte sich in den ersten drei Monaten des Jahres die Zunahme der Staatsausgaben. Sorgen wegen des schwächeren inländischen Konsums führten zusammen mit der anhaltenden Exportschwäche dazu, dass die Bank of Korea (BOK) ihren Leitzins um 25 Basispunkte (0,25%) auf ein Rekordtief von 1,25% senkte. Dies war die erste Zinssenkung der BOK seit Juni 2015. Der Verbraucherpreisindex ging im Mai gegenüber dem Vorjahr um 0,8% zurück (April: -1,0%), was hauptsächlich auf die höhere Lebensmittelpreisinflation zurückzuführen war. Die Regierung kündigte ein Konjunkturpaket im Volumen von 17 Mrd. US-Dollar zur Unterstützung der inländischen Wirtschaft an und senkte ihre Prognose für das BIP-Wachstum 2016 von 3,1% auf 2,8%, da sie mit negativen Auswirkungen des Brexit und Unternehmensumstrukturierungen rechnet. Finanzminister Yoo Il-ho kündigte an, staatlichen Banken mehr als 9,0 Mrd. US-Dollar zur Verfügung zu stellen, um eine Restrukturierung der Schiffsindustrie zu unterstützen. Nachdem sie bei der Parlamentswahl im April überraschend ihre Mehrheit in der Nationalversammlung verloren hatte, gewann die konservative Saenuri-Partei im Juni durch einen Wiedereintritt sieben Mitglieder hinzu, sodass sie jetzt über 126 Sitze gegenüber 122 bei der wichtigsten Oppositionspartei Minjoo verfügt.

Indien

Das BIP Indiens nahm in den ersten drei Monaten 2016 gegenüber dem Vorjahr um 7,9% zu, nach einem revidierten Wert von 7,2% im letzten Quartal 2015. Gestützt wurde dieses Wachstum durch den privaten Konsum. Das Wirtschaftswachstum beschleunigte sich im Geschäftsjahr 2015/16 auf 7,6% (Vorjahr: 7,2%). Die Reserve Bank of India beließ ihren Leitzins im Juni bei 6,5% und damit auf einem Fünfjahrestief, nach einer Zinssenkung um 25 Basispunkte (0,25%) im April, da die inländischen Wachstumsbedingungen Anzeichen einer allmählichen Verbesserung zeigten. Der Verbraucherpreisindex stieg im Mai gegenüber dem Vorjahr auf 5,8% (April: 5,5%). Hintergrund war in erster Linie ein Anstieg der Lebensmittelpreise um 7,6%. Die Großhandelspreise stiegen im Mai um 0,8% gegenüber dem Vorjahr (April: +0,3%). Dies zwar der zweite Anstieg in Folge. Auslöser war vor allem die Verteuerung von Lebensmitteln und Industrieerzeugnissen. Der Nikkei/Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in Indien stieg von 50,7 Punkten im Mai auf 51,7 Punkte im Juni, während der PMI für den Dienstleistungssektor im gleichen Zeitraum von 51,0 Punkten auf 50,3 Punkte fiel.[4] Die Regierung beschloss eine Lockerung der Beschränkungen für ausländische Direktinvestitionen, und erlaubte eine zu 100% ausländische Beteiligung in neun Sektoren, darunter zivile Luftfahrt, Pharma und Ein-Marken-Einzelhandel. Ober- und Unterhaus des Parlaments verabschiedeten ein Finanzgesetz, das die Unabhängigkeit der Notenbank bei der Festlegung der Geldpolitik stärken soll, sowie das Insolvenz- und Konkursgesetz 2016, das die Geschäftstätigkeit im Land erleichtern dürfte.

Brasilien

Das BIP in Brasilien ging im ersten Quartal 5,4% zurück und übertraf damit die Erwartungen. Im vierten Quartal 2015 hatte der Rückgang bei 5,9% gelegen. Dies war der achte Quartalsrückgang in Folge, nachdem Investitionen und Konsum weiter zurückgegangen waren. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rezession, der politischen Instabilität und der Sorgen um die Haushaltslage des Landes beließ die Zentralbank in Brasilien im April den Leitzins auf einem Neunjahreshoch von 14,25%, obwohl sich die Inflation in den letzten Monaten verlangsamt hat. Die Verbraucherpreise stiegen im Mai im Jahresvergleich um 9,3% (unverändert zum April) und lagen somit weit über der von der Zentralbank festgelegten Zielbandbreite von 2,5% bis 6,5%. Das Leistungsbilanzdefizit der zurückliegenden 12 Monate verringerte sich von 34,1 Mrd. Dollar (2,1% des BIP) im April auf 29,5 Mrd. US-Dollar (1,7% des BIP) im Mai. Der Senat stimmte im Mai für die formelle Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Präsidentin Dilma Rousseff, die dadurch gezwungen war, für einen Zeitraum von bis zu 180 Tagen zurückzutreten, bis das Verfahren entschieden ist. Vizepräsident Michel Temer übernahm das Amt des amtierenden Präsidenten des Landes.

Südafrika

Die Wirtschaftsleistung Südafrikas verringerte sich im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr um 0,2%; dies war der erste Rückgang seit mehr als sechs Jahren. Im letzten Quartal 2015 war das BIP noch um 0,5% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Zu den wichtigsten Gründen für die jüngste Schwäche zählten ein Rückgang der Bergbau- und Industrieproduktion. Die schwache globale Nachfrage und niedrigere Rohstoffpreise führten im ersten Quartal zu einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 8,5% bei der Bergbauproduktion und um 0,9% in der Industrie. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ging im Juni auf 53,7 Punkte zurück (von 51,9 Punkten im Mai).[5] Die südafrikanische Zentralbank beließ ihren Leitzins im Mai unverändert bei 7,0%, nachdem sie ihn im ersten Quartal um 75 Basispunkte (0,75%) erhöht hatte. Der Verbraucherpreisindex fiel von 6,2% im April auf 6,1% im Mai (jeweils gegenüber dem Vorjahr), blieb aber über dem von der Reserve Bank festgelegten Zielbereich von 3% bis 6%. Die internationalen Ratingagenturen Standard & Poor’s und Moody’s bestätigten das Rating Südafrikas mit BBB- bzw. Baa2; auch Fitch Ratings behielt sein Rating von BBB- mit stabilem Ausblick bei.[6]

Russland

Die russische Wirtschaft entwickelte sich im ersten Quartal 2016 besser als von den Analysten erwartet und ging um lediglich 1,2% zurück. Im vierten Quartal 2015 war sie noch um 3,8% eingebrochen (jeweils gegenüber dem Vorjahr). Das Wirtschaftsministerium erwartet für 2016 gegenüber dem Vorjahr eine BIP-Kontraktion von 0,2% (2015: 3,7%). Die russische Zentralbank senkte ihren Leitzins im Juni aufgrund niedrigerer Inflationserwartungen um 50 Basispunkte (0,5%) auf 10,5%. Dies war ihre erste Zinssenkung seit Juli 2015. Ihre Inflationsprognose für das Jahresende verringerte die Zentralbank von 6,0–7,0% auf 5,0–6,0%, und für 2017 rechnet sie mit einem BIP-Wachstum von 1,3%. Wie bereits im März und April stiegen die Verbraucherpreise im Mai um 7,3% gegenüber dem Vorjahr. Dies war der geringste Anstieg seit zwei Jahren. Die Ratingagentur Fitch bestätigte das Investment-Grade-Rating (BBB-) russischer Staatsanleihen in Fremd- und Lokalwährung mit negativem Ausblick.[7] Im Rahmen der Bemühungen, in Anbetracht der niedrigeren Ölpreise das Haushaltsdefizit zu verringern, unterzeichnete Ministerpräsident Dmitri Medwedew einen Erlass, nach dem staatseigene Unternehmen mindestens 50% ihres Gewinns als Dividenden ausschütten müssen.

Türkei

In der Türkei fiel das BIP-Wachstum im ersten Quartal 2016 auf 4,8% gegenüber dem Vorjahr, nachdem es im vierten Quartal 2015 bei 5,7% gegenüber dem Vorjahr gelegen hatte. Wichtige Wachstumstreiber waren der private Konsum und die Staatsausgaben. Die Verbraucherausgaben stiegen im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr um 6,9% (nach 4,7% im Schlussquartal 2015). Gleichzeitig stiegen die Staatsausgaben um 10,9% gegenüber dem Vorjahr (nach 8,1% gegenüber dem Vorjahr im vierten Quartal 2015). Die türkische Zentralbank beließ aufgrund von Inflationssorgen im Berichtsquartal den Leitzins bei 7,5%. Sie senkte jedoch den Tagesgeldsatz für Ausleihungen den vierten Monat in Folge um 50 Basispunkte (0,5%) auf 9,0% und beließ den Tagesgeldsatz für Einlagen unverändert bei 7,25%. Die Verbraucherpreise stiegen im Mai um 6,6% im Jahresvergleich (unverändert zum April). Um die bilateralen Beziehungen mit Ostafrika zu stärken, besuchte Premierminister Recep Tayyip Erdogan im Laufe des Quartals Uganda, Kenia und Äthiopien. Die Regierungspartei AKP wählte den ehemaligen Transportminister Binali Yildrim zum Nachfolger des Parteivorsitzenden und Premierministers des Landes Ahmet Davutoglu.

Die Kommentare, Meinungen und Analysen von Mark Mobius dienen nur zu Informationszwecken und sind nicht als persönliche Anlageberatung oder Empfehlung für bestimmte Wertpapiere oder Anlagestrategien anzusehen. Da die Märkte und die wirtschaftlichen Bedingungen schnellen Änderungen unterworfen sind, beziehen sich Kommentare, Meinungen und Analysen auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung und können sich ohne Ankündigung ändern. Dieses Dokument ist nicht als vollständige Analyse aller wesentlichen Fakten in Bezug auf ein Land, eine Region, einen Markt, eine Anlage oder eine Strategie gedacht.

Wichtige Hinweise

Alle Anlagen beinhalten Risiken, auch den möglichen Verlust der Kapitalsumme. Anlagen in ausländischen Wertpapieren sind mit besonderen Risiken behaftet, darunter Währungsschwankungen sowie ungewisse wirtschaftliche und politische Entwicklungen. Anlagen in Schwellenländern, zu denen als Untergruppe auch die Grenzmärkte gehören, sind mit erhöhten Risiken in Bezug auf dieselben Faktoren verbunden. Hinzu kommen die durch ihre kleinere Größe, ihre geringere Liquidität und die nicht so fest gefügten rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen zur Stützung der Wertpapiermärkte bedingten Gefahren. Da diese Rahmenbedingungen in Grenzländern in der Regel noch geringer ausgeprägt sind und diverse Faktoren vorliegen, wie gesteigertes Potenzial für extreme Preisschwankungen, Illiquidität und Handelsbarrieren und Wechselkurskontrollen, werden die mit Schwellenländern verbundenen Risiken in Grenzländern verstärkt. Aktienkurse schwanken mitunter rasch und heftig. Das kann an Faktoren liegen, die einzelne Unternehmen, Branchen oder Sektoren betreffen, oder an den allgemeinen Marktbedingungen.

[1] Quelle: Der MSCI Emerging Markets Index umfasst Unternehmen mit hoher und mittlerer Kapitalisierung aus 23 Schwellenländern. Indizes werden nicht gemanagt. Es ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren. Gebühren, Kosten oder Ausgabeaufschläge sind in den Indizes nicht berücksichtigt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist weder ein verlässlicher Indikator für die aktuelle oder zukünftige Wertentwicklung, noch stellt sie eine Garantie für die Zukunft dar.

[2] Ebd.

[3] Der MSCI World Index umfasst Unternehmen mit hoher und mittlerer Kapitalisierung aus 23 Industrieländern. Indizes werden nicht gemanagt. Es ist nicht möglich, direkt in einen Index zu investieren. Gebühren, Kosten oder Ausgabeaufschläge sind in den Indizes nicht berücksichtigt. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist weder ein verlässlicher Indikator für die aktuelle oder zukünftige Wertentwicklung, noch stellt sie eine Garantie für die Zukunft dar.

[4] Quelle: Pressemitteilungen von Nikkei News: Nikkei India Manufacturing PMI™ (Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Indien), 1. Juli 2016; Nikkei India Services PMI™ (Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in Indien), Juli 5, 2016.

[5] Quelle: Barclays Einkaufsmanagerindex (PMI), Südafrika Bureau for Economic Research, Juli 1, 2016.

[6] Quellen: Moody’s Investors Service, May 6, 2016; Fitch Ratings, Juni 8, 2016.

[7] Quelle: Fitch Ratings, 15. April 2016.

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